Slow Light - Lichtprojekt Wachau

Die Kirche in Emmersdorf - in Szene gesetzt durch das von Sigrun Appelt geplante Beleuchtungskonzept. © Sigrun Appelt
Die Kirche St. Lorenz erstrahlt im Lichtkonzept von Sigrun Appelt. © Sigrun Appelt

Unter dem Motto "Weniger Energie, mehr Qualität" wurden 15 "Lichtpunkte" in der Wachau durch einen ästhetischen und gleichzeitig ressourcenschonenenden Umgang mit Licht in Szene gesetzt. Auch unkonventionelle Orte, wie der Emmersdorfer Friedhof, werden als Teil dieses Projektes "sichtbar" gemacht.

Das Konzept stammt von der Vorarlberger Künstlerin Sigrun Appelt, welche mit Absprache von Kunst im öffentlichen Raum beauftragt wurde. Ein Schwerpunkt wurde in der Inszenierung von Sakralbauten gesetzt (u.a. Pfarrkirche Emmersdorf, Hofarnsdorf oder St. Lorenz). Hier konnten  Energieersparnisse von bis zu 90 % zur vorhergehenden Beleuchtung erreicht werden. Weitere Lichtkonzepte wurden zum Beispiel für die Mauterner Brücke, eine Wegbeleuchtung in Oberranna, die Spitzer Lände und das Viadukt in Emmersdorf entwickelt, bei letzterem unter aktiver Beteiligung der Bürger.

Begeleitend zu den Beleuchtungsprojekten fanden ein Lichtsymposium im Stift Melk und eine Ausstellung in der Fotogalerie Spitz statt. Dokumentiert wurde das Lichtprojekt Wachau durch einen Film und einen gemeinsam mit der Künstlerin herausgebrachten Katalog (Langsames Licht / Slow Light in der Wachau. Verlag Kettler). Sowohl das Projekt als auch die Künstlerin wurden mit Preisen ausgezeichnet.

Umgesetzt im Rahmen von Wachau 2010plus.